30.1.13

mmm #2 °°° fuchsjagdrock


keinesfalls hätte ich gedacht, dass ich so schnell wieder beim me made mittwoch dabei sein können würde. es gibt so viel, was ich tun will und muss, und so wenig, was sich wirklich ausgeht. aber dank steffi von herzekleid und ihrer famosen und so liebevoll gemachten nähanleitung hat doch etwas für mich genähtes platz gefunden, schnellschnell gestern nachmittag: ein jerseyrock. und so sieht er aus:


verwendet habe ich relativ festen jersey (den gleichen wie schon bei der weihnachtshose für mein kleines füchslein), weshalb ich mich auch gegen die von steffi erklärte wendevariante entschieden habe; selbst wenn ich zum kombinieren einen dünneren stoff verwendet hätte, wäre mir der rock ansonsten wohl zu dick geworden. die säume habe ich daher einfach doppelt eingeschlagen und abgesteppt.* in grün. passend zu den einfassbändern der taschen, die aus einem alten t-shirt geschnitten sind. beim anziehen erst ist mir aufgefallen, dass die farbkombination unleugbar etwas weidmännisches an sich hat. naja. ich bin ja eher die tierbeobachterin, -zeichnerin und -sonstwieumsetzerin und weniger die -jägerin; aber auch eine freundin des zweiten blicks und der ironischen brechnung ... vielleicht muss da noch eine schießgewehrapplikation oder -stickerei drauf, mit einem fuchs als schützen. fuchsjagd.

zur anleitung noch: die ist einfach grandios. bei mir ist lediglich der bund im ersten anlauf deutlich zu weit ausgefallen. (dass das passieren kann, erwähnt steffi auch.) durch das engermachen ist die differenz zwischen bund und rockoberkante ziemlich groß geworden, wodurch sich der stoff an der verbindungsnaht etwas wirft. beim nächsten mal werde ich daher für beide teile weniger breite antragen. und ein nächstes mal wird es definitiv geben.

* nähtechnisch weiß ich noch nicht so recht, ob es eine möglichkeit gibt, elastischen stoff dazu zu bringen, weniger wellen zu werfen - bei meinem rock jetzt insbesondere unten am saum. vielleicht komme ich noch drauf; vielleicht kann mir dazu auch jemand von euch etwas sagen?

mehr mmm-stücke gibt es hier. einen schönen solchen euch und im übrigen endlich einmal danke für eure lieben kommentare, die mich unheimlich freuen!

29.1.13

taschenknödel


aufmerksame creadienstagsverfolger(innen) kennen sie wahrscheinlich schon: die faltbare einkaufstasche von stoffbüro. als plastikundpapiersackerlkonsumverweigerin habe ich - für alle fälle und ganz bestimmt, wenn ich einkaufen gehe - immer eine tasche in meiner tasche. in der regel ist es eine gekaufte, manchmal sogar eine faltbare. wobei: faltbar ist schon ein ziemlicher euphemismus in dem zusammenhang. zusammenwurschtelbar und in sich selbst hineinstopfbar, mutierbar zu einem taschenknödel, das trifft es besser. wie auch immer, solche taschen sind eine tolle erfindung. und wenn man sie auch noch selber machen kann, umso besser. also hab ich mich mittels der formidablen stoffbüro-anleitung hinaufgeschwungen in besagte konjunktivische höhen.* und das ergebnis zeige ich anlässlich des heutigen creadienstags ...

  ... als tasche ...

... und als taschenknödel. mit webband. und karabiner. zum irgendwo aufhängen. theoretisch.

* den schrägstreifen habe ich, wie in der anleitung vorgeschlagen, breiter zugeschnitten, was in meinem fall aber nichts daran ändert, dass der knödel nicht ganz schließt, was wiederum aber überhaupt nichts ausmacht, wie ich finde; im gegenteil: so sieht man wengistens das rot der tasche durchblitzen, wodurch das webband farbtechnisch erst seine durchunddurchberechtigung erhält.

27.1.13

knöpfe ...



... hat der vor monaten für mein kleines füchslein gestrickte und damals für viel zu groß - und damit meine ich wirklich: viel zu groß; d. h., ich dachte, der wird ihm ungefähr mit drei jahren passen oder wenn er in die schule kommt oder wenn er maturiert - befundene pullover nun endlich eingenäht bekommen; aus gegebenem anlass: die temperaturen haben nach einem pulli zum dazwischenziehen verlangt, über das drinnengewand und unter das draußengewand sozusagen. und aufgrund seiner größe erschien mir der hier für diesen zweck ideal.

anprobiert.
verifiziert.
fertig fabriziert.
gefreut zu viert.
nicht mehr gefriert. (beug dich schwach, um des reimes willen!)


na, soo groß ist er ja gar nicht.

wolle: wieder einmal drops alpaca
strickmuster: gathering stripes von veera välimäki (ich mag finnische namen, nur so nebenbei)

25.1.13

zwölftelblick # 1



von tabea heinicker stammt die großartige idee zum fotoprojekt 12tel blick: ein motiv, ein blickwinkel, jeden monat einmal, 12 mal im jahr. auf der suche nach meinem 12tel-blick-motiv bin ich an diesem heutigen frisch verschneiten und von der sonne durchblinzelten tag endlich fündig geworden, besser: habe ich mich endlich zu einer entscheidung durchgerungen. schweren herzens irgendwie, weil eine entscheidung für etwas zugleich die entscheidung gegen etwas anderes, mitunter gegen viel anderes bedeutet; aber da mir das herz heute sowieso schwer ist und das durch diese entscheidung hinzukommende gewicht ein klacks ist im verhältnis, soll es nun einfach so sein.

zuerst wollte ich keine naturaufnahme, weil naturaufnahmen aus der stadt einfach etwas halbherziges an sich haben, ich sie fast als ein wenig unehrlich empfinde. also dachte ich an eine baustelle hier um die ecke als motiv, da tut sich auch was, so grauenhaft ich es finde. die grauenhaftigkeit war mir dann aber doch zu vordergründig, verbunden mit einer allzu starken unlust auf eben grauenhafte fotos. und irgendwann habe ich schließlich ein gutes kompromissmotiv gefunden: beim teich in der nähe - so sieht es um die etwas größer gedachte ecke, gerade in der richtigen entfernung für einen kleinen spaziergang, bei mir aus und schön finde ich es auch. ich bin schon gespannt, ob ich mit meiner wahl einverstanden bin übers jahr; fürs erste bin ich es. °°°

23.1.13

erbfluchtlinien :: ceased ys


drei bilder aus der postkartenserie °erfluchtlinien :: ceased ys° (2012)



collage, stickerei
format: 14 cm x 9 cm
material: postkarten*, papier**, nähseide



* adressiert an meinen großvater väterlicherseits
** fotokopien von fotos meines großvaters mütterlicherseits

22.1.13

bilderbuch


was schenkt eine mama ihrem kleinen füchslein zu seinem ersten geburtstag? die tatsache, dass selbiges, wenn es morgens aufwacht, als erstes nach seinem nach der gemeinsamen abendlektüre am bettrand verstauten buch - einem mit tierabbildungen - sucht und mit begeisterung darin blättert (und vor freude immer wieder einmal in die ein oder andere seite beißt), gepaart mit mehr oder minder unausgesetztem zeigen auf alles, alles, alles, um die namen der dinge zu hören und nochmal und nochmal und nochmal zu hören, hat mir die entscheidung nicht schwer gemacht. ein buch sollte es also sein, ein bilderbuch, eines mit ganz vielen verschiedenen gegenständen darin, zum ansehen, zum benennen.

im buchladen hat sich sehr schnell herausgestellt, dass es das, was mir vorschwebt, nicht zu geben scheint. ich wollte lieber fotos als zeichnungen (auch weil ich mich mit der ästhetik des großteils der einschlägigen illustrationen so gar nicht anfreunden kann und will und auch nicht will, dass sich meine kinder damit anfreunden) und vor allem wollte ich nicht, dass vier von zwanzig seiten gefüllt sind mit abbildungen von verschiedenen fahrzeugen oder technischen gerätschaften. so etwas zu finden ist schwierig; mir jedenfalls ist es nicht gelungen. also habe ich beschlossen, selbst ein büchlein nach meinen vorstellungen anzufertigen. und zum heutigen creadienstag möchte ich es gerne zeigen.


ich mag es, bücher zu binden. weil es mir wichtig war, dass die seiten schön dick sind, habe ich mich bei diesem buch aber entschieden zu kleben anstatt zu binden; soll heißen: ich habe die blätter nur einseitig bedruckt und jeweils die rechte hälfte einer a4-seite auf die linke hälfte der folgenden seite geklebt usw. so ensteht ein einfacher buchblock, den ich am ende in einen mit stoff bezogenen buchblock eingehängt habe.

und zwischen den buchdeckeln warten jede menge abbildungen von dingen, die mein kleines füchslein hier umgeben, darauf, von ihm entdeckt zu werden. insgesamt 13 doppelseiten.


da wurde viel fotografiert und mit grafikprogrammen gewerkt. und irgendwann war es dann fertig, das werk.

das füchslein findet's zum quietschen, bekannte dinge darin zu sehen. zum reinbeißen wäre ihm wohl auch zumute, aber wir haben entschieden: dieses bilderbuch wird nur gemeinsam angeschaut - damit es auch seiner nebenbestimmung gerecht werden kann: später ein schönes andenken zu sein. °°°

19.1.13

1. geburtstagskuchen °°° ein rezept


selbstverständlich gab es für mein kleines füchslein – wie sich das für einen anständigen geburtstag gehört – auch einen geburtstagskuchen. mit kerze. dafür ohne zucker.


ein für ein irgendwo zwischen baby und kleinkind angesiedeltes geburtstagskind passendes kuchenrezept zu finden, ist gar nicht so einfach – zumal wenn seine mama sehr darauf bedacht ist, dass dieses geburtstagskind so gesund und so wenig geschmackssinnverbildend wie möglich isst. also habe ich mir hier und dort was herausgepickt und kurzerhand selber eines zusammengebastelt. und weil vielleicht auch andere mamas und papas und omas und opas und sonstige liebe verwandte und nette bekannte ein gutes kuchenrezept für den ersten geburtstag gut brauchen können, schreibe ich es hier auf.


°°° zutaten °°°

für den teig:
1/4 kg dinkelmehl
1/2 packerl trockenhefe
2 el rapsöl
2 tl agavendicksaft
1/8 l wasser

für die fülle:
4-5 mittelgröße süßliche äpfel
1 handvoll rosinen

°°° zubereitung °°°

mehl und hefe vermengen, die übrigen zutaten dazugeben und gut miteinander verkneten. den teig zugedeckt an einem warmen ort einige zeit gehen lassen.

einen apfel schälen, entkernen, in kleine würfel schneiden und in wenig wasser dünsten, bis er weich ist. anschließend mit einer gabel zerdrücken.

die übrigen äpfel ebenfalls schälen, entkernen und in schmale spalten schneiden.

dein teig auf die eineinhalbfache größe der torten- oder kuchenform ausrollen. form mit etwas rapsöl einstreichen und teig hineinlegen, sodass die teigränder überstehen. den gedünsteten, zerdrückten apfel auf den kuchenboden streichen; die rosinen darauf verteilen und die apfelspalten in kreisen auflegen. die teigränder nach innen klappen und dünn mit rapsöl bestreichen.

den kuchen bei 180° ca. 1/2 stunde backen.

°°°
mit kerze verzieren
servieren
dem geburtstagskind gratulieren

°°°
uns allen hat der kuchen hervorragend geschmeckt. und vor allem auch dem so bebackenen geburtstagskind – was will man mehr vom allerersten kuchen im leben (mutterkuchen jetzt nicht mitgerechnet)!


herrlich, diese freude am essen. einen vergleichbar erfreulichen samstag wünsche ich euch! °°°

18.1.13

noch ein erstes mal :: nach mmm nun fff


ich hab momentan gerade freude dran, mich an bloggemeinschaftsthemen zu beteiligen, mitzumachen wo ich bislang nur mitgelesen und -geschaut habe. und weil mir das foto-frage-freitags-motto so gut in den heutigen tag passt, bin ich auch hier zum ersten mal dabei und zeige fünf aufnahmen von unserem zuhause - und beginne, weil mir dieses foto das liebste ist, mit frage nummer 3 :: im bad:


getier überall, wie mir zunehmend auffällt.

weiter jetzt aber chronologisch: frage nummer 1 :: auf dem couchtisch:


der couchtisch selber ist aus zweiter oder wer weiß wievielter hand tatsächlich, irgendwann rot lackiert, wobei er mir mittlerweile in natur fast lieber wäre ... naja. aber wichtig ist ja das, was auf dem couchtisch ist, meine neueste errungenschaft nämlich, einfach weil ich schöne dinge mag und hin und wieder auch wirklich haben mag: ein charley harper memory game.

frage nummer 2 :: an der wand:


an der vorraumwand drei drucke eines meiner allerliebsten freunde, den ich leider fast nie sehe ... aber seine bilder sind ein kleiner ersatz.

frage nummer 4 :: auf der fensterbank:


mein kleiner chor. und bitte genau auf den hintergrund achten: schnee!

frage nummer 5 :: in der küche:


ein apfelbaum-teller vom christkind ... auch eines von diesen schönen dingen.

so, das hat spaß gemacht. und jetzt geh ich mir mal die anderen foto-frage-freitags-antworten ansehen.

16.1.13

mmm #1 °°° lucille


mein erstes mal beim me made mittwoch ... über ein paar röcke nach einem selbstgebastelten muster - der einfachheit halber mit jerseybund, damit alles gar nicht so genau passen muss *räusper* - habe ich es in sachen selbst genähte kleidung für mich bislang noch nicht hinausgebracht. das erschien mir alles irgendwie viel zu kompliziert. und vor allem hat mir die größe der stücke respekt eingeflößt, insbesondere der damit einhergehende stoffbedarf und die damit verbundenen kosten: da hab ich dann so ein schönes großes stück stoff und dann soll ich da so mir nichts, dir nichts hineinschneiden, als wär das kein bedeutsamer akt, oh ja, ein wahrer staatsakt ist das nämlich in wahrheit, über den einige tage, besser noch einige wochen oder gar monate nachzusinnen unabdinglich ist, jawohl!

all meinen mut zusammennehmend, hab ich mich schließlich an eine lucille von jolijou (joli nom!) gewagt. und ehrlich: ich hätte ruhig noch ein bisschen länger herumlavieren können; vielleicht nicht gerade vor dem zuschneiden - das hat noch wunderbar geklappt -, aber wenigstens vor der ein oder anderen naht. wurzel meines problemchens war, dass ich meine lucille (natürlich, als wär die herausforderung nicht auch so schon ausreichend) nicht genau so haben wollte, wie die original-lucille. ich wollte die kurze version, aber keine a-form, ich wollte weder die 3/4-ärmel noch die langen und ich wollte lange bündchen an den ärmeln. leider mangelt es mir an versiertheit in sachen schnittzeichnen, um die dinge direkt am schnitt ändern zu können. also hab ich erst einmal drauflosgenäht und bin gefühlt nach jeder naht hineingeschlüpft in das da so unter den nadeln und meinen händen entstehende, um zu stecken, zu messen, zu schneiden ... ärmel zu lang, bündchen wieder raus, ärmel abschneiden, bündchen wieder rein, nur leider mit der naht auf der falschen seite, also bündchen wieder raus usf.

wie auch immer, irgendwann war meine lucille endlich, endlich fertig (andere hätten in derselben zeit wahrscheinlich drei lucilles genäht) und so sieht sie aus:



alles in allem bin ich ganz zufrieden damit. was ich letzten endes geändert habe: das webband zum festhalten des kragens nur an einer seite verwendet, so find ich's netter; die ärmellänge angepasst, sie liegt irgendwo zwischen den beiden im schnittmuster angegebenen optionen; lange bündchen angenäht; die a-form begradigt.

es war ein kraftakt. aber beim nächsten mal wird's bestimmt schon einfacher, fast schon einfach! (ich liebe suggestionen.) verwendet habe ich übrigens (mir mit einem preis von 9 euro pro meter zusätzlich zum ohnedies vorhandenen nicht allzu großen mehrrespekt einjagenden) strickstoff.


mehr (und vermutlich über weniger irrwege entstandene) mmm-stücke gibt's hier.

15.1.13

°°° geburtstagskind °°°



mein kleines füchslein feiert heute seinen ersten geburtstag. zu sagen, wie unfassbar es ist, dass zwischen der entstehung dieses bildes, dem ersten foto von unserem kleinen wunder, noch im kreißsaal aufgenommen, ...


... und diesem aktuellen foto, das gerade erst dieser tage entstanden ist, ...


... ein ganzes jahr vergangen ist, klingt banal. aber dennoch: ich kann es nicht glauben. ein jahr! mit einem unbeschreiblich lieben neuen menschen bei uns. alle augenblicke bin ich immer wieder von neuem ganz entzückt (oder um im hier passenden jargon zu bleiben: bestrickt, ha!) von seinem ... seinem so-sein einfach. ich bin schlicht dankbar, zutiefst dankbar dafür, dass es ihn gibt und er ausgerechnet bei uns gelandet ist, um unser(e) leben nicht immer einfacher, nicht immer lustiger, nicht immer harmonischer, gewiss nicht selbstbestimmter, aber doppelt unterstrichen und mit rufzeichen: reicher zu machen.

diese zwei hier ...


... sind zweifelsohne das beste, was es zu haben gibt für eine mama; für mich. danke. danke. danke. °°°

14.1.13

schnee



endlich schnee, zumindest für einen tag ...

11.1.13

ein neuer seelenwärmer ...


... für mein kleines füchslein ist gestern abend fertig geworden.


es ist schon der dritte, den ich für ihn gestrickt habe. entdeckt habe ich ihn bereits vor seiner geburt auf dem wundervollen blog kirschkernzeit, wo es einen link zur anleitung gibt. weil ich diesmal mit der recht dünnen drops alpaca & mit nadelstärke 2.5 gestrickt habe und auch weil das kleine füchslein gar nicht mehr so klein ist, habe ich 130 statt 80 maschen angeschlagen und alles andere im entsprechenden verhältnis angepasst. das pullünderchen sitzt etwas enger als geplant, aber andererseits: wie soll denn ein seelenwärmer seinen dienst brauchbar tun, wenn er zu weit ist? der muss sich bestimmt gut anschmiegen, um das kleine seelchen warmzuhalten. na also, dann ist er ja genau richtig so, wie er ist.

8.1.13

flechtwerk :: vogel



zum heutigen creadienstag ein papiervogel, geflochten nach einer anleitung aus einem fundstück aus dem bücherregal meiner eltern: ein brunnenreihe-bastelbändchen von 1968.

das basteln dieser vögel begleitet mich schon seit längerem; von zeit zu zeit habe ich plötzlich lust, ein paar papierstreifen mit- und ineinander zu verwinden und ein vögelchen zu zaubern. ziemlich gut geht das auch mit holzspänen, die in der anleitung eigentlich als material vorgesehen sind.


dieser liebe freund war ja schon im vorigen post zu sehen, interessiert und etwas verdutzt ernst jandl lesend.

update :: zur anleitung gehts hier.

6.1.13

es jandlt




ernst jandl im wohnzimmer. so ist es. das erste foto habe ich vor einiger zeit aufgenommen, irgendwann, als hier die sonne gescheint hat ... willkommen zurück im grau. wird kein zufall sein, dass ich mich oft vertippe und grau schreibe, wenn ich eigentlich graz schreiben will. aber immerhin mag ich grau. und graz. und das wohnzimmer. und ernst jandl. und ... °°°

5.1.13

kunstobjekt °°° kopf



noch eine arbeit meines onkels habe ich von meiner oma geschenkt bekommen: diesen famosen kopf.


einen platz für ihn muss ich erst finden. jetzt freue ich mich einfach mal darüber, dass ich ihn habe.

4.1.13

schlaf



inspiriert von soulemama {this moment} - ein einzelnes bild, einen bedeutsamen augenblick einfangend

3.1.13

kunstobjekt °°° rasseln



diese wunderschönen rasseln habe ich gestern von meiner oma geschenkt bekommen. bemalt hat sie mein leider schon lange vor meiner ersten bewussten erinnerung verstorbener onkel. seine vielen bilder, die in der wohnung meiner oma und der meines vaters hängen, haben mich schon als kind beeindruckt und tun dies immer noch. ein großartiger künstler. ich habe vor, mehr von ihm zu zeigen, bald, sobald ich fotos habe.

1.1.13

°°°glück 2013°°°



wovon ich überzeugt bin: den ganzen °glueck.s.keks° gleich am ersten tag des neuen jahres aufschnabulieren, dann kann auch an den verbleibenden 364 tagen nicht mehr viel schiefgehen.